30. September 2026 (OVW)
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​​Cyberangriff auf Softwareanbieter PK Softech AG​

Nach dem Cyberangriff auf einen externen Softwarelieferanten liegen neue Erkenntnisse vor: Bisherige Untersuchungen zeigen keine Hinweise auf einen unbefugten Zugriff oder Abfluss personenbezogener Daten. Ihr Vorsorgeguthaben und Ihre Rente sind sicher. Die weiteren Abklärungen laufen.

 

Sehr geehrte Versicherte unserer Pensionskasse

Wir informieren Sie über einen Cyberangriff auf einen externen Softwarelieferanten der Stiftung Personalvorsorge Liechtenstein (SPL).

Was ist passiert?

Ende September kam es zu einem Cyberangriff auf die PK Softech AG in der Schweiz. PK Softech AG stellt unserem Partner für die Pensionskassenverwaltung die Software zur Bearbeitung der Versichertendaten zur Verfügung. Das Unternehmen hat die zuständigen Behörden informiert und rechtliche Schritte eingeleitet.

Welche Massnahmen wurden getroffen und was ist der aktuelle Wissensstand?

Gemäss aktuellem Stand der Untersuchungen, führt die PK Softech keine Versichertendaten, welche nicht anonymisiert sind («nicht in Klarschrift») – also keine AHV-Nummern, Namen, Geburtsdaten, Adressen inkl. Tel. Nr. und E-Mails oder Zahlungsadressen.

Weiter hat unser Partner für die Verwaltung unserer Pensionskasse eingehende Untersuchungen auf seiner eigenen Netzwerkumgebung durchgeführt. Konkret wurden folgende Massnahmen ergriffen:

  • Die gesamte Netzwerkumgebung wurde auf Auffälligkeiten überprüft und gescannt.
  • Durchführung eines kompletten Ransomware Scans über alle Systeme
  • Detaillierte Zugriffsanalyse auf die Netzwerkumgebung – auch rückwirkend
  • Grundsätzliche Überwachung unserer Systeme 24/7 über ein SOC (Security Operation Center)

Diese Analysen haben keine Hinweise auf unerlaubte Zugriffe, Datenabflüsse oder Datenmanipulationen ergeben. Aufgrund dieser Umstände wird die Wahrscheinlichkeit, dass personengebundene Daten von aktiven Versicherten sowie von Rentnerinnen und Rentnern der Stiftung Personalvorsorge Liechtenstein (SPL) von diesem Cyberangriff betroffen sind, als gering eingeschätzt. Die laufenden Abklärungen sind jedoch noch nicht abgeschlossen und können aufgrund der laufenden Strafuntersuchungen der Schweizer Behörden längere Zeit in Anspruch nehmen.

Was müssen Sie tun?

Wichtig ist:

  • Ihr Vorsorgeguthaben ist sicher.
  • Ihre Rente ist sicher.
  • Das produktive System der Vorsorgelösung ist nicht betroffen.

Wir empfehlen Ihnen aber, vorsichtig zu bleiben und folgende Hinweise zu beachten:

  • Seien Sie bei unerwarteten Nachrichten und Anrufen besonders aufmerksam. Prüfen Sie E-Mails, SMS, Briefe und Telefonanrufe sorgfältig, insbesondere wenn Sie zur Bekanntgabe persönlicher Daten aufgefordert werden. Geben Sie niemals Passwörter, Sicherheitscodes oder Freigabecodes weiter. Lassen Sie sich auch bei angeblicher Dringlichkeit nicht unter Druck setzen.
  • Vertrauen Sie nicht allein auf persönliche Angaben. Dass eine Person Ihren Namen, Ihre Adresse oder Informationen zu Ihrer beruflichen Vorsorge kennt, ist kein Beweis dafür, dass eine Nachricht oder ein Anruf echt ist.
  • Öffnen Sie keine verdächtigen Links oder Anhänge. Überprüfen Sie im Zweifelsfall die Echtheit einer Nachricht über einen Ihnen bekannten, unabhängigen Kontaktweg.

Sollten die weiteren Abklärungen ergeben, dass trotzdem personenbezogene Daten unserer Pensionskasse abgeflossen sind, werden wir Sie sofort entsprechend informieren.

Wir danken Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und Ihr Verständnis.

Freundliche Grüsse
Stiftung Personalvorsorge Liechtenstein (SPL)